FAQ

Fragen und Antworten

Neben Handzeichen können Taucher auch Tauchlampen, Schiefertafeln oder Wetnotes zur Kommunikation einsetzen. Dennoch bleiben Handzeichen die schnellste und wichtigste Kommunikationsform unter Wasser.

Ja, es gibt eindeutig definierte Notfall-Tauchzeichen, die jeder Taucher kennen sollte. Dazu gehören Zeichen für

  • Luftmangel oder Luftnot
  • Außer Atem sein
  • Probleme mit der Ausrüstung
  • Taucher in Not

Diese Zeichen müssen sofort und klar gegeben werden, damit der Buddy schnell reagieren kann.

Ja, viele Taucher nutzen informelle Zusatzzeichen, um auf Meerestiere hinzuweisen, zum Beispiel für:

  • Hai
  • Rochen
  • Schildkröte
  • Oktopus

Diese Zeichen sind nicht offiziell genormt, werden aber weltweit ähnlich genutzt und sorgen für gemeinsame Taucherlebnisse.

Ja, Taucher nutzen verschiedene Zeichen zur Navigation, zum Beispiel:

  • Richtung anzeigen
  • „Zurück zum Einstieg / Boot“
  • „Hier entlang“
  • „Umkehren“

Diese Zeichen sind besonders wichtig bei schlechter Sicht oder in unbekannten Gewässern.

Die Grundzeichen sind für alle Taucher gleich, unabhängig vom Erfahrungslevel. Fortgeschrittene Taucher nutzen zusätzlich erweiterte Zeichen, etwa für:

  • Navigation
  • Strömung
  • Tierbeobachtungen
  • Technisches Tauchen

Für Anfänger ist es wichtig, zunächst die Basiszeichen sicher zu beherrschen.

Die Grundzeichen sind identisch, im technischen Tauchen kommen jedoch zusätzliche Zeichen hinzu, etwa für:

  • Gaswechsel
  • Stage-Flaschen
  • Dekompressionsstopps
  • Problemmanagement

Diese Zeichen werden vor dem Tauchgang detailliert abgestimmt.

a, bei schlechter Sicht, Dunkelheit oder größerer Distanz können Handzeichen schwer erkennbar sein. In solchen Fällen helfen:

  • klare, große Bewegungen
  • Tauchlampen zur Unterstützung
  • näherer Abstand zum Buddy

Ja, Kinder lernen Tauchzeichen meist sehr schnell, da sie visuell und intuitiv sind. In Kindertauchkursen werden die Zeichen oft spielerisch vermittelt und regelmäßig wiederholt.

Ja, die meisten Tauchzeichen sind international anerkannt und werden von großen Tauchorganisationen wie PADI, SSI oder CMAS verwendet. Dadurch können Taucher weltweit miteinander kommunizieren – unabhängig von Sprache oder Ausbildungssystem.

Tauchzeichen ermöglichen eine klare und schnelle Kommunikation unter Wasser. Sie helfen dabei,

  • den Luftvorrat zu melden
  • Gefahren anzuzeigen
  • Tauchgänge zu koordinieren
  • Notfälle zu erkennen und richtig zu reagieren

Ohne sichere Kenntnis der Handzeichen steigt das Risiko von Missverständnissen erheblich.

Ein kurzes Tauchbriefing mit Wiederholung der Zeichen stellt sicher, dass:

  • alle Taucher dieselben Zeichen nutzen
  • keine Missverständnisse entstehen
  • auch neue oder unbekannte Buddys sicher kommunizieren

Das erhöht die Sicherheit und das Vertrauen im Team.

Der Abbruch des Tauchgangs wird meist durch ein horizontales Schneiden mit der flachen Hand oder eine Kreuzbewegung der Unterarme signalisiert. Dieses Zeichen bedeutet, dass der Tauchgang kontrolliert beendet wird – ohne Panik, aber mit klarer Konsequenz.

Das Zeigen auf den Tauchcomputer oder die Uhr bedeutet meist:

  • „Wie viel Zeit haben wir noch?“
  • „Dekompressionszeit beachten“
  • „Zeit für den Rückweg“

Dieses Zeichen ist besonders wichtig bei zeitlich geplanten oder tieferen Tauchgängen.

Tauchzeichen sind standardisierte Handzeichen, mit denen sich Taucher unter Wasser verständigen. Da gesprochene Sprache beim Tauchen nicht möglich ist, sind diese Zeichen essenziell für Sicherheit, Orientierung und Teamarbeit.

Wenn ein Zeichen unklar ist:

  1. „Nicht verstanden“-Zeichen geben (Hand schwenken)
  2. Zeichen langsam wiederholen
  3. Bei Unsicherheit den Tauchgang abbrechen oder aufsteigen

Sicherheit geht immer vor.

Zu den wichtigsten grundlegenden Tauchzeichen gehören:

  • „OK?“ / „OK“ – Alles in Ordnung
  • „Problem“ – Etwas stimmt nicht
  • „Aufsteigen“ – Daumen nach oben
  • „Abtauchen“ – Daumen nach unten
  • „Wie viel Luft hast du?“
  • „Ich habe wenig Luft“ / „Ich bin luftleer“

Diese Zeichen zählen zur absoluten Grundausstattung jedes Tauchers.

Bei Strömung zeigen Taucher oft:

  • Starke Strömung (Faust oder Handbewegung gegen den Widerstand)
  • Mit der Strömung treiben
  • Gegen die Strömung tauchen

Solche Zeichen helfen, den Tauchgang sicher anzupassen und Kräfte zu sparen.

Ja, viele Tauchzeichen werden auch beim Schnorcheln genutzt, besonders Zeichen wie „OK“, „Problem“ oder „Aufsteigen“. Sie helfen auch an der Oberfläche bei der Verständigung mit dem Buddy oder Boot.

Tauchzeichen werden in jeder Tauchausbildung vermittelt und regelmäßig geübt. Zusätzlich helfen:

  • Tauchzeichen-Übersichten oder Karten
  • Vorbesprechungen (Briefings) vor dem Tauchgang
  • Wiederholungen an der Oberfläche

Regelmäßiges Üben sorgt für Routine und Sicherheit.

Das OK-Zeichen wird gebildet, indem Daumen und Zeigefinger einen Kreis formen, während die anderen Finger ausgestreckt bleiben. Dieses Zeichen kann sowohl als Frage („Alles OK?“) als auch als **Antwort („Alles in Ordnung“) genutzt werden.

„Wenig Luft“ wird angezeigt, indem man eine flache Hand waagerecht vor den Hals hält oder auf den Finimeter zeigt. Die genaue Darstellung kann leicht variieren, wird aber weltweit verstanden und sollte im Tauchbriefing abgestimmt werden.